#1 Google bietet eigene Alternative zum Microsoft-Explorer von Emanuel 02.09.2008 09:47

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Hallo alle zusammen

Mal wieder Meldung von Google!

Der Wettbewerb auf dem Markt der Internet-Browser wird
durch eine Ankündigung von Google um einiges spannender.
Der Suchmaschinen-Konzern will ab heute einen eigenen Browser anbieten,
wie er in seinem Unternehmensblog mitteilt.
Damit macht Google dem Microsoft Internet Explorer Konkurrenz,
der seit den späten Neunziger Jahren den Browser-Markt dominiert.
Damals setzte sich das Microsoft-Programm gegen den früher gestarteten Navigator von Netscape durch.

Seit einiger Zeit muss sich Microsoft wieder zunehmender Konkurrenz alternativer Browsers,
allen voran des Mozilla Firefox, erwehren.
Microsoft arbeitet derzeit an der Version 8 seines Browser,
der bereits in einer Beta-Version zum Testen heruntergeladen werden kann.

Hier weiterlesen:Hier klicken!

So wie es aussieht,entwickelt sich der Explorer bald zum Langweiler

L.G. Emanuel

#2 RE: Google bietet eigene Alternative zum Microsoft-Explorer von florian-zier 02.09.2008 14:34

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Der Browser soll sogar noch heute heruntergeladen werden können, um 21:00 Uhr deutscher Zeit.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,575771,00.html

Aus Neugier werde ich den Browser mal testen.
Aber ob er wirklich mit dem Firefox mithalten kann, ist die andere Frage.
Beim Firefox können viele Verbesserungen gemacht werden, einfach dadurch, dass er eben sehr zugänglich ist für Erweiterungen, deren Funktionen es manchmal in die Standardkonfiguration schaffen.

Mit dem Internet Explorer 8 (Beta) kann Googles Browser aber bestimmt mithalten.
Selbst die neue Version ist nur wie ein kleiner Aufsatz für die Version 7.
Ich benutze den IE nur noch zu Testzwecken.

In Antwort auf:
So wie es aussieht,entwickelt sich der Explorer bald zum Langweiler

Das tut er, finde ich zumindest, bereits seit langem.
Obwohl er jetzt endlich ziemlich überarbeitet wurde, war er lange von grauenhaften Fehldarstellungen behaftet, trotz standardkonformer Websites.



Auf jeden Fall sind die 3 Acid-Tests einen Blick wert. Firefox hält dabei ganz gut mit.
Acid-Test | Referenz
Acid2-Test
Acid3-Test | Referenz (möglichst hohe Punktzahl)

weiterführende URLs:
http://www.acidtests.org
http://www.webstandards.org

#3 RE: Google bietet eigene Alternative zum Microsoft-Explorer von florian-zier 02.09.2008 14:53

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Wie's der Zufall so will, steht nun die Beta 2 des Internet Explorers bereit:
http://www.microsoft.com/downloads/detai...&displaylang=de

#4 RE: Google bietet eigene Alternative zum Microsoft-Explorer von Emanuel 02.09.2008 23:54

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Hallo Florian

Ich warte besser noch ein wenig und bleib vorerst bei Firefox.
Erst mal sehen,was die Experten zum neuen Browser sagen
Hoffe nur,das der neue Firefox in Sachen Sicherheit verbessert wurde

L.G. Emanuel

#5 RE: Google bietet eigene Alternative zum Microsoft-Explorer von florian-zier 03.09.2008 15:37

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Ich habe den Browser nun einmal angetestet.
Einige funktionen stehen auch in der Funktionsübersicht.

Allerdings muss ich schon sagen, dass einige Features mich sehr an andere Browser erinnern.
Das auffälligste ist das Klicken eines Sterns in der Adressleiste, um eine Seite schnell den Favoriten hinzuzufügen. (vgl. Firefox 3)
Bei Eingaben in der Adressleiste werden auch Vorschläge von der Chronik oder den Favoriten angezeigt

Witzigerweise werden die besuchten Seiten so abgespeichert, dass sie bei einem leeren Tab in einer Ansicht ähnlich wie Speeddial aus Opera (Fastdial für Firefox) präsentiert werden.
Die Sitzungen können auch am Ende gespeichert werden.

Was ich allerdings super finde, sind einige kleine Neuerungen.
Eine Inkognito-Funktion erlaubt es, Browsersitzungen auszuführen, in denen keine Daten auf dem Computer gespeichert werden.
(Seit der Beta 2 des IE8 ist diese dort auch enthalten.)

Eine bisher mir noch nicht bekannte Funktion ist der Taskmanager für den Browser.
Er zeigt an, wie die einzelnen Seiten den Computer belasten und erlaubt erweiterte Statistiken für erfahrene Nutzer.
Das bekommt von mir ein Super +.

Das Download-Fenster bietet eine Suchfunktion um die bisherigen Downloads zu druchforsten.
Es integriert sich in einem eigenen Tab. Eine entsprechende Firefox-Erweiterung läuft derzeit leider nicht in Firefox 3 (Download Manager Tweak).
Jetzt bin ich auf eine evtl. Alternative gestoßen: Custom Download Manager
Die Downloads sind auch unten in der Statusleiste zu sehen und bieten verschiedene Möglichkeiten zum Speichern und Öffnen. (Firefox: Download Statusbar)

Was mir beim Testen auch positiv aufgefallen ist, war die sehr schnelle Darstellung von SVGs im Gegensatz zu anderen Browsern (z.B. Firefox).
Genaue Infos gibt es in diesem Beitrag zu den SVGs.

Außerdem befinden sich noch zwei Lesezeichen in der Lesezeichen-Symbolleiste, welche zu WebSlices oder dem Download vom IE8 führen.
Warum macht Google auf seinen Konkurrenten von Microsoft aufmerksam?


Ein negativer Kritikpunkt gäbe es dann aber schon noch.
Meine Website, die im IE(8), Firefox(3) und Opera(9) richtig angezeigt wird, stellt Googles Browser so falsch dar, dass sie nicht mehr lesbar ist.


Alles in Allem wirkt der neue Browser von Google wie ein verbesserter IE(8) mit einem Hang richtung Firefox(3).
Trotzdem kann ich weiterhin nur den Firefox empfehlen.
Wem die Standardfunktionen nicht gut genug sind, kann sie ja durch Addons aufbessern.
Somit bleibt Firefox erstmal unschlagbar!
#6 Google-Browser entpuppt sich als Datenspion von Ben 04.09.2008 11:59

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Google Chrome reicht offenbar eine Seriennummer und andere Daten an Google weiter.Der Suchmaschinenriese Google hat in der Nacht seinen eigenen Browser »Chrome«http://www.google.com/chrome
veröffentlicht. Das Unternehmen wirbt mit verbessertem Surferlebnis für
die Anwender sowie einem stabileren und sicheren Browser. Um den
Bedienkomfort zu steigern, greift Google einmal mehr auf seine
umfangreichen Datenbanken zurück, wo Informationen über Surf- und
Suchverhalten der Anwender gespeichert sind. Allerdings gibt sich das
Online-Unternehmen damit nicht zufrieden, sondern sammelt weiter
fleißig sensible Information - diesmal nicht über die Google-Homepage,
sondern direkt über die Adresszeile des Browsers.
Welche Daten dabei an die Server gesendet werden, verraten die Datenschutzbestimmungen http://www.google.com/chrome/intl/de/privacy.html
- für an Chrome interessierte Leute lohnt sich ein Blick darauf in
jedem Fall. Der erste Punkt erläutert sogleich, dass Google über alle
aufgerufenen URLs in Kenntnis gesetzt wird. Dies sei notwendig, um
Adressvorschläge zu machen und das Surfen zu verbessern. Ebenso werden
aufgerufene, aber nicht vorhandene URLs an den Google-Server gesendet.
Der Browserverlauf bleibt also nicht auf dem Benutzerrechner
gespeichert, sondern wird direkt auch an das Online-Unternehmen
gesendet. Das Surfprogramm selbst enthält darüber hinaus »zumindest
eine eindeutige Anwendernummer«, die bei der Installation sowie bei der
automatischen Update-Prüfung an Google übertragen wird. Cookies tragen
zur kontinuierlichen Beobachtung ihren Teil bei.
»Google befindet
sich auf einer Gratwanderung. Das Unternehmen sammelt sensitive Daten,
die vorsichtig zu verwalten sind«, meint Andreas Zeller, Professor am
Lehrstuhl für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes, http://www.st.cs.uni-sb.de/
im Gespräch mit Pressetext. Immerhin dürfe das Vertrauen der User nicht
enttäuscht werden, so der Experte. »Google muss sich darüber im Klaren
sein, dass es vom Vertrauen seiner Nutzer lebt und man damit vorsichtig
umgehen muss.«
Andere Browser speichern ebenfalls die
aufgerufenen Seiten ab, um dem User bei zukünftigen Webbesuchen die
Navigation zu erleichtern - allerdings nur lokal auf dem Rechner. Der
Ansatz Googles hierbei scheint verständlich, denn Chrome versucht das
Nutzererlebnis bei zukünftigen Webbesuchen automatisch dadurch zu
verbessern, dass der Verlauf als Referenz herangezogen wird. Denn
Seiten, auf denen der User bei der Suche nach Informationen bereits
fündig geworden ist, sind eine guter Anhaltspunkt, um auch künftig
verlässlich die gewünschten Auskünfte auf den richtigen Seiten zu
liefern. Allerdings geht der verbesserte Komfort zu einem gewissen Teil
auch zu Lasten der Privatsphäre.
Der IT-Experte und Autor des
US-Bestseller »The Big Switch« Nicholas Carr begründet Googles
Entscheidung zu einem eigenen Browser damit, dass das Surfprogramm
mittlerweile zu einer Schwachstelle in Googles Geschäftsmodell geworden
ist. »Es ist das Nadelöhr, durch das der Output von Googles
Datencentern - die Werbung - gehen muss, um den User zu erreichen«, so
Carr. Als logische Konsequenz dieses Mankos müsse der Browser neu
erfunden, adaptiert, angepasst und modernisiert werden. »Google wollte
nicht mehr abwarten, bis Microsoft, Mozilla oder Apple die Browser
ihren Vorstellungen entsprechend verändern«, schreibt Carr in seinem Blog. http://www.roughtype.com/
»Konkurrenz
belebt das Geschäft«, sagt Zeller. »Mit dem eigenen Browser trägt
Google außerdem dazu bei, dass die Grenzen zwischen Internet und
Desktop zunehmend verschwimmen. Hier geht es auch darum, Kontrolle
darüber zu gewinnen, wie User das Internet künftig nutzen«, so der
Experte. Offensichtlich sei Google mit Mozillas Engagement in diese
Richtung nicht zufrieden genug gewesen. Daher habe man sich
entschieden, ein eigenes Programm auf den Markt zu bringen.
Das
wirkliche Ziel von Google ortet Carr jedoch nicht darin, mit Chrome
einen großen Marktanteil im Browsersegment zu gewinnen und Microsoft
sowie Firefox den Rang abzulaufen. »Den Browser-Krieg zu gewinnen, ist
nicht Googles Absicht. Die wahre Intention ist - versteckt im
Open-Source-Code des Browsers - eine Verbesserung der Fähigkeiten aller
Browserprogramme, damit Google die Applikationen besser bedienen und
eventuell sogar dahinter verschwinden kann«, schreibt Carr. »Der
Browser ist das Medium, die Programme dahinter sind die Nachricht.«

#7 RE: Google-Browser entpuppt sich als Datenspion von Emanuel 04.09.2008 23:15

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Na,da haben wir es schon.
Dachte mir schon,das was faul an der Geschichte ist
Da geb ich lieber Florian recht und
bleib bei Firefox.

Danke für die Info von euch beiden

L.G. Emanuel

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